Private Unfallversicherung – online vergleichen und günstig abschließen

Die private Unfallversicherung verfügt über ein breit gefächertes Spektrum an unterschiedlichen Formen von Leistungen, für die Sie sich je nach Anforderung entscheiden können. Der Fokus der Unfallversicherung liegt auf der Invaliditätsleistung. Der Versicherte erhält eine Kapitalsumme, falls nach einem erlittenen Unfall eine Einschränkung der Gesundheit zurück bleibt. Damit kann er Benachteiligungen, die ihm in Folge seiner gesundheitlichen Einschränkungen entstanden sind, ausgleichen. Die Leistungshöhe hängt vom Invaliditätsgrad ab. Es kann auch eine Rente festgelegt werden.

Der Grad der Invalidität wird mit Hilfe der sogenannten Gliedertaxe ermittelt und wird in festen Prozentsätzen angegeben. So wird z.B. der Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit einer Hand mit einem Invaliditätsgrad von 55 % eingestuft. Es wurde jedoch festgestellt, dass bei höheren Invaliditätsgraden der Kapitalbedarf oft überproportional steigt, deshalb bieten viele Versicherungen Mehrleistungsmodelle oder auch Progressionsmodelle genannt, an. Bei diesen Modellen wird mehr gezahlt, als es dem mit der Gliedertaxe ermittelten Invaliditätsgrad entspricht, z.B. bei einem Invaliditätsgrad von 80 % würden dann 200-300 % zur Auszahlung kommen. Die Höhe der Zahlung hängt von der Vereinbarung im Vertrag ab.

Für Selbstständige bedeutet ein Unfall fast immer einen Verdienstausfall, deshalb vereinbaren viele Selbstständige ein Tagegeld. Bis zu einem Jahr wird das Tagegeld bei verminderter Arbeitsfähigkeit, solange gezahlt wie der Versicherte bei einem Arzt in Behandlung ist. Auch ein Krankenhausaufenthalt währe eine starke finanzielle Belastung, speziell dann, wenn die Krankenkasse die Kosten nicht komplett übernimmt. Es kommt auch oft vor, dass für die Zeit des Krankenhausaufenthalts eine Kinderbetreuung oder eine Haushaltshilfe angestellt werden muss. Für diesen Fall ist das Krankenhaustagegeld gedacht. Krankenhaustagegeld wird bis zu maximal zwei Jahren gezahlt.

Eine private Kinderunfallversicherung deckt jeden Lebensbereich des Kindes ab, ob in der Schule, in der Freizeit, beim Sport oder zu Hause. Dagegen gilt die gesetzliche Unfallversicherung nur für den Schulweg oder in der Schule. Bei der privaten Kinderunfallversicherung gibt es die Möglichkeit als Zusatz eine Invaliditätsversicherung abzuschließen. Dadurch ist das Kind zusätzlich gegen durch Krankheit hervorgerufene Invalidität abgesichert. Stirbt das beitragszahlende Elternteil, somit der Versicherungsnehmer, wird die Laufzeit des Vertrages meist ohne Zahlung von Beiträgen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes fortgeführt.

Eine besondere Art der privaten Unfallversicherung ist die Unfallversicherung mit Beitragsrückzahlung. Diese bietet den gleichen Schutz wie die private Unfallversicherung, jedoch werden die Beiträge am Ende der Vertragslaufzeit oder im Todesfall des Versicherten zurückgezahlt. Hinzu kommt noch eine Beteiligung am Gewinn aus den erwirtschafteten Erträgen. Die Leistungen der Kapitalversicherung kommen auch dann zur Auszahlung, wenn die Versicherungsgesellschaft schon für Unfälle gezahlt hat. Die Beiträge für diese Art von Versicherung sind wesentlich höher als bei der normalen Unfallversicherung. Allerdings steht hier eine Kapitalleistung zusätzlich zum Versicherungsschutz zur Verfügung.

Die Auswahl der richtigen privaten Unfallversicherung ist bei der Vielfalt am Markt ein sehr schwieriges Unterfangen. Bei der Auswahl einer passenden Versicherung kann ein Versicherungsvergleichsrechner sehr hilfreich sein. Vergleichen auch Sie!

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