Private Krankenversicherung – rundum gut versichert

Die private Krankenversicherung ist neben der gesetzlichen Krankenversicherung ebenso dafür da, Sie im Falle einer Krankheit abzusichern. Dazu dürfen Sie bei der PKV von einigen Vorteilen profitieren: meist kurze Wartezeiten beim Arzt, beste Behandlung im Krankenhaus und wenn Sie früh abschließen, günstige Beiträge.

Beiträge in der PKV

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung richten sich anders als bei der GKV nicht nach Ihrem Einkommen. Für die Beitragseinstufung in die private Krankenversicherung zählen Ihr Alter, Ihr Geschlecht und Ihr Gesundheitszustand. Ebenso natürlich der jeweils versicherte Tarif. Als Antragsteller sind Sie verpflichtet wahrheitsgemäße Angaben über Ihren Gesundheitszustand zu machen. Denn Vorerkrankungen können bei der PKV einen Risikozuschlag nach sich ziehen. Sie können sich aber selbstverständlich auch mit Vorerkrankungen in der privaten Krankenversicherung versichern.

Beamte in der PKV

Für Beamte ist die private Krankenversicherung meist günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung. Beamte, die beihilfeberechtigt sind, müssen dennoch den vollen Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung leisten, da dieser prozentual vom Einkommen berechnet wird. Ist ein Beamter dagegen in der PKV versichert, können die Beihilfeerstattungen in Anspruch genommen werden. Damit muss dann lediglich noch ein Restkostentarif abgeschlossen werden. In der Regel ist deshalb der Beitrag in der PKV für Beamte günstiger als der Beitrag in der GKV.

Selbstständige und Freiberufler in der PKV

Für Selbstständige und Freiberufler ist die private Krankenversicherung meist eine gute Wahl. Müssen sie doch in der gesetzlichen Krankenversicherung größtenteils sehr viel höhere Beiträge als in der PKV bezahlen. Und ab 2010 können private und gesetzlich Versicherte sogar einen Großteil Ihrer Krankenversicherungsbeiträge, ebenso Pflegeversicherungsbeiträge, von der Steuer absetzen. Von diesem neuen Modell profitieren vor allem Familien mit Kindern, die in der PKV versichert sind.

Basistarif in der PKV

Seit 1. Januar 2009 wird der gesetzlich vorgeschriebene Basistarif von privaten Versicherungsunternehmen angeboten. Er unterscheidet sich klar von anderen Angeboten in der PKV. Im Klartext heißt das: Der Basistarif muss nach Art, Umfang und Höhe mit den angebotenen Leistungen in der GKV vergleichbar sein. Der also normalerweise höherwertige Versicherungsschutz in der PKV ist im Basistarif nicht enthalten.

Die Höhe des Beitrages bemisst sich – wie in der PKV üblich – nach dem Umfang der versicherten Leistungen, dem Eintrittsalter des Versicherten und dessen Geschlecht. Vorerkrankungen sind im Basistarif nicht relevant. Es werden keine Risikozuschläge, wie sonst in der privaten Krankenversicherung üblich, erhoben. Als maximale Beitragshöhe gelten derzeit rund 580 Euro/Monat (durchschnittlicher Höchstbetrag in der PKV).

Altersrückstellungen in der PKV

Altersrückstellungen werden gebildet, um die steigenden Gesundheitskosten bei älteren Versicherten aufzufangen. Da jüngere Versicherte in der Regel weniger Kosten verursachen als ältere Versicherte, kann durch Altersrückstellungen der Beitrag stabil gehalten werden. Seit der Reform des Gesundheitswesens können Mitglieder der PKV ihre Altersrückstellungen nunmehr auch bei einem Wechsel in einen neuen, günstigeren Tarif innerhalb dieser Krankenkasse mitnehmen. Auch wer zu einem anderen Versicherer wechselt, kann die Altersrückstellungen mitnehmen.

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