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Gesetzliche Krankenkasse

Gesetzliche Krankenkasse

Gesetzliche Krankenkasse – die Absicherung im Krankheitsfall

Durch die gesetzliche Krankenversicherung sind Sie und Ihre Familie im Falle einer Krankheit abgesichert. Eine Gesundheitsprüfung ist zur Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung nicht notwendig. Handelt es sich um einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit, ist nicht die gesetzliche Krankenversicherung zuständig, sondern die gesetzliche Unfallversicherung.

Arbeitnehmer sind automatisch pflichtversichert, wenn der regelmäßige Brutto-Verdienst mehr als 400 Euro im Monat beträgt. Seit 1. April 2007 wurde die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Sie gilt für jeden, der seinen festen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat. Wer bisher weder gesetzlich noch privat krankenversichert war und nicht der privaten Krankenkasse zugeordnet werden kann, ist ebenfalls in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig.

Gesetzliche Krankenkassen bieten eine beitragsfreie Familienversicherung an. Diese gilt für Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und Kinder, bis zu einer bestimmten Altersgrenze. Voraussetzung für eine Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung sind bestimmte Einkommensgrenzen, die immer wieder neu angepasst werden. Der Beitragssatz liegt derzeit bei 14,9 Prozent vom Bruttoeinkommen. Die Beitragssätze sind seit Inkrafttreten des Gesundheitsfonds bundeseinheitlich festgelegt.

Damit kostet aber jede gesetzliche Krankenversicherung nicht immer das Gleiche. Manche Krankenkassen erheben Zusatzbeiträge, andere nicht. Zudem zahlen einige gesetzliche Krankenversicherungen durch Bonusprogramme Teile der Krankenkassenbeiträge zurück. Durch welche Programme das möglich ist, ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Nachfragen lohnt sich aber in jedem Fall!

Für manche Leistungen, die die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen, müssen Zuzahlungen geleistet werden. Damit soll erreicht werden, dass die Krankenversicherung für jeden bezahlbar bleibt und das die einzelnen Versicherten die Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung verantwortungsbewusst in Anspruch nehmen. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung befreit. Dies gilt außer bei Fahrtkosten und Zahnersatz.

Bei der GKV werden die Ausgaben durch Beiträge der Mitglieder finanziert. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen die Beiträge zur Hälfte. Zusätzlich zum Mitgliedsbeitrag in der GKV müssen die Versicherten einen Beitrag von 0,9 Prozent zahlen, der vom Einkommen abhängig ist. Die Regelung betrifft nicht die Bezieher von Arbeitslosengeld II, ebenso wie die mitversicherten Familienangehörigen der Mitglieder der GKV.

Selbstständige und Freiberufler können freiwillig der gesetzlichen Krankenversicherung beitreten. Die Krankenversicherungsbeiträge werden nach dem ermäßigten Beitragssatz aufgrund der Einnahmen aus der Selbstständigkeit berechnet. Grundlage für die Berechnung ist der steuerrechtliche Gewinn.

Gesetzlichen Krankenversicherungen vergleichen und damit sparen

Um für sich selbst die beste gesetzliche Krankenversicherung zu finden, lohnt ein Krankenkassenvergleich. Jede gesetzliche Krankenversicherung bietet unterschiedliche Extras an, die für den einen weniger, für den anderen aber sehr wichtig sind. Daher lohnt es sich, in einem Krankenkassenvergleich die gesetzlichen Krankenversicherungen miteinander zu vergleichen. So bieten einige gesetzliche Krankenversicherungen einige Extras inklusive an. Dazu können homöopathische Behandlung, Haushaltshilfen für Familien mit Kindern bis 14 Jahren, Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bis zu einem Alter von 26 Jahren, Reiseimpfungen sowie spezielle Gesundheitskurse für Eltern und Kinder zählen.

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Krankenzusatzversicherung

Krankenzusatzversicherung

Krankenzusatzversicherung die optimale Ergänzung zu Ihrer Krankenversicherung

Ein Vergleich zur Krankenzusatzversicherung kann sich lohnen. Denn mit einer privaten Krankenzusatzversicherung können Sie die Leistungen der GKV erhöhen.

Nicht jeder hat die gleichen Wünsche. Das gilt auch für die Krankenzusatzversicherung. Mit dieser können Sie gezielt die Bereiche absichern, die Ihnen persönlich wichtig sind. Das kann für Selbstständige und Freiberufler eine Krankentagegeldversicherung sein oder für Arbeitnehmer eine Krankenzusatzversicherung, die das Krankengeld bei Krankheit aufstockt. Auch im Falle eines Krankenhausaufenthaltes werden Krankenzusatzversicherungen angeboten. Ebenso im Bereich Zahnversorgung. Entscheiden Sie, welche Bereiche Ihnen wichtig sind und machen Sie den Vergleich!

Krankenhauszusatzversicherung

Meist werden Sie als gesetzlich Versicherter im Falle eines Krankenhausaufenthaltes in einem Mehrbettzimmer untergebracht. Mit einer Krankenhauszusatzversicherung können Sie dafür sorgen, dass Sie ein Ein- oder Zweibettzimmer erhalten. Zudem können Sie Ihre Krankenzusatzversicherung dazu verwenden, eine Chefarztbehandlung in Anspruch zu nehmen.

Zahnzusatzversicherung

Falls Sie Zahnersatz benötigen, erhalten Sie als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung einen festen Zuschuss für die Regelversorgung. Sind Sie regelmäßig beim Zahnarzt vorstellig geworden, bekommen Sie noch dazu einen Bonus. Sobald Sie einen höherwertigen Zahnersatz wünschen oder andere Dentalleistungen haben möchten, die nicht den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung umfassen, sollten Sie an eine Krankenzusatzversicherung denken. Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie eine Versicherung abschließen, die einen weiteren finanziellen Anteil, zusätzlich zum Zuschuss der GKV, übernimmt. Damit haben Sie dann lediglich noch einen kleineren Betrag dazuzuzahlen. Um die passende Krankenzusatzversicherung für Ihre Zähne zu finden, sollten Sie Krankenzusatzversicherung-Vergleich durchführen!

Krankentagegeldversicherung

Diese Krankenzusatzversicherung lohnt sich insbesondere für Selbstständige und Freiberufler. Aber auch Arbeitnehmer können von dieser Krankenzusatzversicherung profitieren. Als Arbeitnehmer bekommen Sie für mindestens sechs Wochen Lohnfortzahlung von Ihrem Arbeitgeber. Nach dieser Zeit bekommen Sie Krankengeld von der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies beträgt derzeit maximal 70 Prozent von der Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 3.750 Euro im Monat. Selbstständige und Freiberufler, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, können nun seit dem 1. August 2009 wie ein Arbeitnehmer auch Krankengeld beanspruchen. Dazu ist ein zusätzlicher Beitrag zu zahlen.

Andere Möglichkeiten der Krankenzusatzversicherung

Neben den genannten Krankenzusatzversicherungen gibt es noch die so genannten Ergänzungstarife. Diese beinhalten unterschiedliche Leistungspakete unter anderem in den Bereichen Zahnversorgung, Heilpraktikerleistungen und Brille. Ob Sie diese Einzelleistungen benötigen, können nur sie selbst entscheiden. Berücksichtigen Sie Ihre individuellen Ansprüche und Wünsche und schauen Sie dann, ob Ihnen das jeweilige Kombinationspaket zusagt.

Ebenfalls ein Element der Krankenzusatzversicherung ist die Krankenhaustagegeldversicherung. Bei dieser Versicherung bekommen Sie im Falle eines Falles, das heißt, wenn Sie in die Klinik müssen, einen vereinbarten Betrag. Mit diesem können Sie dann zusätzliche Kosten, wie beispielsweise die Zuzahlungen für das Krankenhaus, decken. Ob sich das in Ihrem Falle wirklich rechnet, müssen Sie selbst entscheiden. Vielleicht wäre auch eine Krankentagegeldversicherung eine bessere Alternative.

Um die richtige Krankenzusatzversicherung zu finden, lohnt sich ein Vergleich!

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Autoversicherung

Autoversicherung

Autoversicherung / KFZ-Versicherung-Vergleich und Rechner

Machen Sie den Tarifvergleich und nutzen Sie Ihre Sparvorteile!

Wer ein Auto hat oder eines kaufen möchte, muss es versichern. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, Teilkasko oder Vollkasko sind freiwillige Versicherungen. Wenn Sie die Versicherung wechseln wollen, müssen Sie innerhalb der Kündigungsfrist vor Ablauf des Vertrages kündigen. Mit dem Kfz-Tarifrechner finden Sie schnell und übersichtlich den günstigsten Tarif.

Geben Sie Gas und sparen Sie dabei

Die richtige Autoversicherung kann Ihren Geldbeutel enorm entlasten. Mithilfe unseres Tarifrechners können Sie Ihre günstige Autoversicherung wählen. Bei der Auswahl kommt es neben dem Preis und den verschiedenen Rabatten auch auf Ihre individuellen Wünsche an. Informieren Sie sich, welche Leistungen Sie im Schadensfall bekommen und die Rückstufung im Schadensfreiheitsrabatt nach einem Unfall gehandhabt wird. Außerdem können Sie wählen, ob Sie Ihren Autoversicherer gerne direkt und persönlich erreichen möchten, oder ob Ihnen der telefonische Kontakt oder der Kontakt über das Internet ausreicht. Legen Sie Wert auf persönliche Besuche eines Versicherungsvertreters, suchen Sie sich Ihre neue Autoversicherung auch im Hinblick nach diesen Wünschen aus.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung

Wer Auto fährt, braucht die Kfz-Haftpflicht. Diese zahlt zum einen die Kosten für Sachschäden, zum anderen Schadensersatz an schuldlose Unfallopfer. Die Haftpflichtversicherung wird im Falle eines Schadens die Ansprüche des Unfallopfers immer prüfen. Bei unberechtigten oder überzogenen Forderungen werden diese abgelehnt. Der Gesetzgeber hat Mindestversicherungssummen in der Kfz-Haftpflicht festgelegt. Allerdings bieten Ihnen die Versicherer in der Regel deutlich höhere Deckungssummen an.

Die Kaskoversicherung

Mit einer Kaskoversicherung können Sie Ihr eigenes Fahrzeug versichern. Die Kaskoversicherung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber von vielen Autofahrern gerne abgeschlossen.

Teilkaskoversicherung

Bei dieser Versicherung wird der Wiederbeschaffungswert gezahlt, wenn das Fahrzeug gestohlen wurde. Wurde versucht das Auto aufzubrechen, werden die Reparaturkosten von der Teilkaskoversicherung übernommen. Welche Schäden noch versichert sind, richtet sich nach dem entsprechenden Versicherer. Manche Anbieter haben beispielsweise zusätzlich Schäden durch Marderbisse mit in den Versicherungsschutz integriert. In der Regel wird eine Teilkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung abgeschlossen. So kann die Versicherungsprämie gesenkt werden.

Vollkasko

Die Vollkaskoversicherung geht über die Teilkaskoversicherung hinaus. Bei der Vollkaskoversicherung werden auch selbst verschuldete Unfallschäden am eigenen Fahrzeug ersetzt. Was ebenfalls von der Vollkaskoversicherung gezahlt werden kann, sind Vandalismusschäden. Zu beachten ist hier: Wenn die Vollkaskoversicherung in Anspruch genommen wird – das gilt nicht für Teilkaskoschäden – steigt die Versicherungsprämie im nächsten Jahr. Es lohnt sich also, vorab zu berechnen, welche Variante günstiger ist. Auch bei der Vollkaskoversicherung sind Selbstbehalte durchaus üblich.

Der Kfz-Schutzbrief

Einige Versicherer bieten Kfz-Schutzbriefe in Kombination mit der Kfz-Versicherung an. Der Schutzbrief kann eine sinnvolle Ergänzung der Kfz-Versicherung sein, vor allem, wenn Sie viel unterwegs sind. Haben Sie beispielsweise einen Motorschaden im Ausland, koordiniert und finanziert Ihr Versicherer die Pannenhilfe. Vergleichen Sie die Versicherer mit unserem Tarifrechner.

Verkehrsrechtsschutz

Der Verkehrsrechtsschutz ist eine sinnvolle Versicherung, gerade dann, wenn es nach einem Unfall zu juristischen Auseinandersetzungen kommt. Denn mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung gehen Sie zumindest kein finanzielles Risiko ein.

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung – Risikoschutz und Existenzsicherung

Für die meisten Menschen ist das Einkommen aus der beruflichen Tätigkeit existenziell. Stellen Sie sich vor, was passiert, wenn Sie Ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können. Ihr Einkommen fällt weg, der Lebensstandard sinkt und Ihr Alltag wird sich drastisch verändern. Sorgen Sie besser vor! Hier finden Sie günstige Versicherungen zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Vergleichen Sie und sichern Sie Ihre Existenz bei Berufsunfähigkeit.

Hilft der Staat?

Vom Staat können Sie nur wenig Hilfe erwarten. Seit der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung sind auch die gesetzliche Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente „reformiert“ worden. Das heißt im Klartext: Sowohl die Höhe der Leistungen als auch die Bedingungen für die Inanspruchnahme haben sich geändert. Man kann sagen, dass die Berufsunfähigkeitsrente für Menschen, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, faktisch abgeschafft wurde. Es gibt nun lediglich eine Rente mit reduzierten Leistungen, die die frühere Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsrente ersetzt. Um die volle Höhe der Erwerbsminderungsrente zu erhalten – ganze 38 Prozent des letzten Bruttoeinkommens – muss der Erkrankte oder Verunglückte weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können. Damit Sie entstehende finanzielle Lücken durch eine eingetretene Berufsunfähigkeit schließen können, kann eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sehr sinnvoll sein.

Berufsunfähigkeitsversicherung – (fast) unverzichtbare Versicherung

Eine ausreichende private Berufsunfähigkeitsversicherung ist heute für nahezu alle Menschen unverzichtbar. Fällt das Einkommen weg und gibt es noch dazu innerhalb einer Familie nur einen Einkommensbezieher, können schnell existenzielle Probleme entstehen. Hiervor schützt eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Nicht verwechselt werden darf die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer privaten Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Denn diese leistet in der Regel erst dann, wenn die Tätigkeit überhaupt nicht mehr ausgeübt werden kann. Die einzelnen Bedingungen sind in den Versicherungsbedingungen festgehalten, wobei sich diese von Versicherer zu Versicherer deutlich unterscheiden können. Vergleichen lohnt sich deshalb auch hier!

Risiko Berufsunfähigkeit – es kann jeden treffen

Wer meint, er habe eine „ungefährliche“ Arbeit, kann sich irren. Auch diese vermeintlich risikolosen Arbeiten können zu Berufsunfähigkeit führen. Mittlerweile wird jeder vierte Arbeitnehmer frühzeitig berufs- oder erwerbsgemindert. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Häufig liegen sie in Erkrankungen des Skelettes oder der Muskulatur, betreffen Herz- und Kreislauferkrankungen und zunehmend im Bereich der Psyche. Eine Berufsunfähigkeit kann also jeden treffen. Deshalb besser vorsorgen!

Eine mitwachsende Versicherung

Privater Schutz bei der Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit ist unerlässlich. Beachten Sie beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung, dass sich die versicherte Rente an Ihrem Nettoeinkommen orientiert. Zwischen 75 und 80 Prozent sollten Sie schon ausbezahlt bekommen, damit Sie Ihren Lebensstandard bei Berufsunfähigkeit weitestgehend halten können. Bauen Sie am besten eine Dynamik in die Versicherung ein, dann steigt mit dem Beitrag zur Versicherung auch die versicherte Berufsunfähigkeitsrente. Je früher Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, desto günstiger sind die Beiträge. Heißt also: Je jünger Sie sind, desto günstiger sind für Sie die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Da viele Versicherungsunternehmen über verschiedene Tarife von Berufsunfähigkeitsversicherungen verfügen, lohnt es sich, genau zu vergleichen. Welcher Schutz vor Berufsunfähigkeit gewählt wird, hängt auch von den jeweiligen Ansprüchen und Lebensumständen ab. Vergleichen lohnt sich!

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Haftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung – bei Schäden gut versichert

Wer einen Schaden verursacht, muss dafür geradestehen. Egal, ob Missgeschick, Leichtsinn oder Vergesslichkeit. Ist der Schaden eingetreten, müssen Sie dafür haften. Notfalls mit Ihrem Erspartem, Ihrem Haus, Ihrer gesamten finanziellen Existenz. Unter Umständen ein Leben lang. Um dem vorzubeugen, ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Versicherungen. Mit unserem kostenlosen, unabhängigen Versicherungsvergleich bieten wir Ihnen eine Übersicht für eine günstige private Haftpflichtversicherung.

Die private Haftpflichtversicherung

Eine Privathaftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie haftet für Schäden, die Sie Dritten zufügen. Nur der Abschluss einer Haftpflichtversicherung schützt Sie und Ihre Familie vor evtl. katastrophalen finanziellen Folgen. Die Haftpflichtversicherung prüft, ob eine Verpflichtung zum Schadenersatz besteht und in welcher Höhe, sie zahlt den Schadensersatz, bei begründetem Anspruch und wehrt zugleich unbegründete Schadensersatzansprüche ab. Auch wenn es zum Rechtsstreit kommt, führt der Haftpflichtversicherer den Prozess und übernimmt die Kosten. Daher kann man sagen, dass die Haftpflichtversicherung in Fällen von unberechtigten Haftungsansprüchen auch als eine Art Rechtsschutz fungiert. Der Versicherungsschutz einer privaten Haftpflichtversicherung umfasst in der Regel die ganze Familie. Denn meist fallen Ehepartner, eheähnliche Lebenspartner sowie unverheiratete Kinder, die sich noch in der ersten Ausbildung befinden, mit unter den Versicherungsschutz. Als Mindestdeckungssumme sollten mindestens zwei Millionen Euro für Personenschäden und eine Million Euro für Sachschäden in der Police vereinbart werden.

Wer ist bei der Haftpflichtversicherung versichert?

Zunächst schützt die private Haftpflichtversicherung den Versicherungsnehmer. Auch Familienmitglieder des Versicherungsnehmers sind in der Regel durch die private Haftpflichtversicherung geschützt. Der Schutz der Haftpflichtversicherung umfasst aber nicht nur die Familie, sondern auch den Babysitter oder die Haushaltshilfe. Kinder sind grundsätzlich über die Familienhaftpflichtversicherung mitversichert, solange sie nicht volljährig sind. Die Leistungen aus dem Versicherungsvertrag können natürlich nicht von den im Haftpflichtversicherungsvertrag genannten versicherten Personen in Anspruch genommen werden, sofern sie die Schäden selbst erlitten haben oder sie sich gegenseitig zugefügt haben. Ausgeschlossen sind auch Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden.

Was ist bei der Haftpflichtversicherung versichert?

Eine Privathaftpflichtversicherung schützt den Versicherten auch vor den Haftungsrisiken als Fußgänger, Radfahrer, Rollschuhfahrer oder Skateboardfahrer. Hingegen sind Schäden, die beim Gebrauch eines Autos, Motorrads, Mofas etc. entstanden sind, nicht durch die Haftpflichtversicherung gedeckt. Die private Haftpflichtversicherung haftet auch bei Schäden, wenn der Versicherte mit einem Ruder- oder Paddelboot u.ä. Wassersportfahrzeugen einen Schaden verursacht. Bei Schäden, die durch eigene Segelboote oder Surfbretter etc. entstehen, haftet die private Haftpflichtversicherung nicht. Hier muss eine Sportboothaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Für Besitzer eines Pferdes empfiehlt sich eine spezielle Tierhalterhaftpflichtversicherung.

Haftpflichtversicherungen für besondere private Risiken

Neben der privaten Haftpflichtversicherung gibt es verschiedene andere Haftpflichtschutzversicherungen. Dazu zählen beispielsweise die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung, die Bauherrenhaftpflichtversicherung, die Tierhalterhaftpflicht, die Hundehalter-Haftpflichtversicherung, die Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung oder die Luftfahrzeughaftpflichtversicherung. Ein Jäger muss, über die private Haftpflichtversicherung hinaus eine spezielle Jagdhaftpflichtversicherung abschließen, so wie es das Bundesjagdgesetz vorschreibt. Welche Versicherung über die private Haftpflichtversicherung hinaus notwendig ist, muss jeder im Einzelfall individuell entscheiden.

Vergleichen Sie mit dem Versicherungsvergleichsrechner.

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Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherung – rundum gut versichert

Die private Krankenversicherung ist neben der gesetzlichen Krankenversicherung ebenso dafür da, Sie im Falle einer Krankheit abzusichern. Dazu dürfen Sie bei der PKV von einigen Vorteilen profitieren: meist kurze Wartezeiten beim Arzt, beste Behandlung im Krankenhaus und wenn Sie früh abschließen, günstige Beiträge.

Beiträge in der PKV

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung richten sich anders als bei der GKV nicht nach Ihrem Einkommen. Für die Beitragseinstufung in die private Krankenversicherung zählen Ihr Alter, Ihr Geschlecht und Ihr Gesundheitszustand. Ebenso natürlich der jeweils versicherte Tarif. Als Antragsteller sind Sie verpflichtet wahrheitsgemäße Angaben über Ihren Gesundheitszustand zu machen. Denn Vorerkrankungen können bei der PKV einen Risikozuschlag nach sich ziehen. Sie können sich aber selbstverständlich auch mit Vorerkrankungen in der privaten Krankenversicherung versichern.

Beamte in der PKV

Für Beamte ist die private Krankenversicherung meist günstiger als die gesetzliche Krankenversicherung. Beamte, die beihilfeberechtigt sind, müssen dennoch den vollen Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung leisten, da dieser prozentual vom Einkommen berechnet wird. Ist ein Beamter dagegen in der PKV versichert, können die Beihilfeerstattungen in Anspruch genommen werden. Damit muss dann lediglich noch ein Restkostentarif abgeschlossen werden. In der Regel ist deshalb der Beitrag in der PKV für Beamte günstiger als der Beitrag in der GKV.

Selbstständige und Freiberufler in der PKV

Für Selbstständige und Freiberufler ist die private Krankenversicherung meist eine gute Wahl. Müssen sie doch in der gesetzlichen Krankenversicherung größtenteils sehr viel höhere Beiträge als in der PKV bezahlen. Und ab 2010 können private und gesetzlich Versicherte sogar einen Großteil Ihrer Krankenversicherungsbeiträge, ebenso Pflegeversicherungsbeiträge, von der Steuer absetzen. Von diesem neuen Modell profitieren vor allem Familien mit Kindern, die in der PKV versichert sind.

Basistarif in der PKV

Seit 1. Januar 2009 wird der gesetzlich vorgeschriebene Basistarif von privaten Versicherungsunternehmen angeboten. Er unterscheidet sich klar von anderen Angeboten in der PKV. Im Klartext heißt das: Der Basistarif muss nach Art, Umfang und Höhe mit den angebotenen Leistungen in der GKV vergleichbar sein. Der also normalerweise höherwertige Versicherungsschutz in der PKV ist im Basistarif nicht enthalten.

Die Höhe des Beitrages bemisst sich – wie in der PKV üblich – nach dem Umfang der versicherten Leistungen, dem Eintrittsalter des Versicherten und dessen Geschlecht. Vorerkrankungen sind im Basistarif nicht relevant. Es werden keine Risikozuschläge, wie sonst in der privaten Krankenversicherung üblich, erhoben. Als maximale Beitragshöhe gelten derzeit rund 580 Euro/Monat (durchschnittlicher Höchstbetrag in der PKV).

Altersrückstellungen in der PKV

Altersrückstellungen werden gebildet, um die steigenden Gesundheitskosten bei älteren Versicherten aufzufangen. Da jüngere Versicherte in der Regel weniger Kosten verursachen als ältere Versicherte, kann durch Altersrückstellungen der Beitrag stabil gehalten werden. Seit der Reform des Gesundheitswesens können Mitglieder der PKV ihre Altersrückstellungen nunmehr auch bei einem Wechsel in einen neuen, günstigeren Tarif innerhalb dieser Krankenkasse mitnehmen. Auch wer zu einem anderen Versicherer wechselt, kann die Altersrückstellungen mitnehmen.

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Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung

Rechtsschutzversicherung – Recht haben und Recht bekommen

Im Streitfall hilft die Rechtsschutzversicherung. Nutzen Sie den Online Rechtsschutz Vergleich!

Eine Rechtsschutzversicherung trägt die Kosten für die Durchsetzung Ihres Rechts. Dazu zählen zum Beispiel die Gerichtsgebühren, die Zeugenentschädigung sowie die Kosten der Gegenseite, sofern diese zu erstatten sind. Bei der Rechtsschutzversicherung gibt es einige bekannte Vertragsarten. Dazu gehören der Verkehrs-Rechtsschutz, der Fahrer-Rechtsschutz, der Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz, der Privat Rechtsschutz für Selbstständige, der Privat / Berufs-Rechtschutz für Nichtselbstständige sowie der Privat- / Berufs- / Verkehrs Rechtsschutz für Nichtselbstständige.

Ein Rechtsstreit kann jeden treffen. Es gibt unzählige Situationen im Alltag, die den Gang zu einem Anwalt erfordern. Fehlt dann das nötige Kleingeld, muss oftmals auf das Recht verzichtet werden. Mit einer Rechtsschutzversicherung kann dies nicht passieren. Denn diese übernimmt in der Regel die Kosten. Selbst wenn Sie nicht zum Anwalt gehen wollen, kann es schnell passieren, dass Sie von anderen in einen Rechtsstreit verwickelt werden. Und schon müssen Sie Ihr Recht verteidigen. Mit einer Rechtsschutzversicherung geht das unter Umständen leichter und einfacher. Eine Garantie, dass Sie auch vor Gericht Recht bekommen, gibt Ihnen Ihre Rechtsschutzversicherung allerdings nicht.

Vielleicht haben Sie auch schon das Argument gegen eine Rechtsschutzversicherung gehört: „Eine Rechtsschutzversicherung ist doch viel zu teuer.“ Das mag sein, falls Sie Ihre Rechtsschutzversicherung niemals in Ihrem Leben benötigen. Aber was, wenn Sie die Kosten für eine Rechtsschutzversicherung einsparen und werden in einen Rechtsstreit verwickelt? Dass Sie selbst entscheiden können, ob es zu einem Rechtsstreit kommt oder nicht, wird auch gerne als Argument gegen eine Rechtsschutzversicherung angeführt. Leider stimmt dies so nicht.

Wie schnell ist es passiert: ein Verkehrsunfall, eine Kündigung Ihres Jobs, die Kündigung Ihrer Wohnung durch den Vermieter, und das sind nur einige Beispiele. In diesen Fällen kommen Sie um einen Rechtsstreit nicht herum und der könnte Sie – ohne eine Rechtsschutzversicherung – sehr viel Geld kosten. Geld, das Sie unter Umständen nicht haben. Die Rechtsschutzversicherung unterstützt jeden dabei, sein Recht durchsetzen zu können, unabhängig davon, ob er das Geld für einen Rechtsstreit hat oder nicht. Damit sorgt sie ein Stück weit für Chancengleichheit.

Eine Rechtsschutzversicherung kann Sie aber nicht nur als „Gewinner“, sondern auch als „Verlierer“ unterstützen. Manchmal werden vor Gericht auch Teilerfolge erzielt, bei denen die Kosten dann zwischen den Parteien aufgeteilt werden. Auch Vergleiche sind bei einem Rechtsstreit nicht selten. In bestimmten Fällen übernimmt die Rechtsschutzversicherung auch die Kosten für außergerichtliche Verfahren. Das wird aber jeweils im Einzelfall geprüft.

DIE Rechtschutzversicherung gibt es nicht. Sie können verschiedene Leistungsbausteine wählen, die in Ihrem individuellen Fall wichtig sind. Zu den einzelnen Elementen, für die Sie sich entscheiden können, gehören beispielsweise Schadenersatz-Rechtsschutz, Arbeits-Rechtsschutz, Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht, Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz, Steuer-Rechtsschutz, Sozialgerichts-Rechtsschutz, Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz, Verkehrs-Verwaltungs-Rechtsschutz, Straf- und Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz sowie Beratungs-Rechtsschutz im Familien- und Erbrecht.

Sind auch Sie mit einer Rechtsschutzversicherung auf der sicheren Seite!

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Tierhaftpflichtversicherung

Tierhaftpflichtversicherung

Tierhaftpflichtversicherung – wichtige Versicherung für Tierhalter

Sind Sie Besitzer eines Hundes oder eines Pferdes? Dann sollten Sie über eine Tierhalterhaftpflichtversicherung nachdenken. Denn wenn Ihr Hund oder Pferd einen Schaden verursacht, kommt die gesetzliche Haftpflichtversicherung nicht dafür auf. Vergleichen Sie deshalb jetzt hier die Angebote für eine Tierhaftpflichtversicherung!

Sicherlich können Sie Glück haben und es passiert nichts. Haben Sie allerdings Pech, können unter Umständen schnell einige Tausend Euro zusammenkommen, die Sie bezahlen müssen. Hat beispielsweise Ihr Hund einen Schaden bei anderen angerichtet, dann sind Sie als der Besitzer und Halter des Hundes zum Schadensersatz verpflichtet. Haftpflicht beinhaltet also die Verpflichtung zum Schadensersatz.

Wenn Sie privat oder auch gewerblich Tiere halten, sollten Sie in jedem Fall über eine Tierhaftpflichtversicherung nachdenken. Kleintiere oder auch Katzen sind in der privaten Haftpflichtversicherung eingeschlossen. Für Hunde und Pferde gilt dies dagegen nicht. Hier wird eine spezielle Tierhaftpflichtversicherung benötigt. Welche Tierhaftpflichtversicherung für Sie infrage kommt, können Sie hier kostenlos vergleichen.

Für Hunde sollte ein weltweiter Auslandsaufenthalt mitversichert sein, desgleichen Mietsachschäden an Wohnräumen. Kommt es also beispielsweise zu Beschädigungen an Türen, sollten diese in der Tierhaftpflichtversicherung eingeschlossen sein. Darüber hinaus ist es sinnvoll, wenn das private Hüten fremder Hunde mit eingeschlossen ist. Desgleichen Deckschäden. Denken Sie nur daran, was ein ungewollter Deckakt für Kosten nach sich ziehen kann. Sinnvoll ist es auch, Welpen, die in der Obhut ihrer Mutter bleiben, für mindestens sechs Monate in der Tierhaftpflichtversicherung mitzuversichern.

Pferdebesitzer sollten bei der Tierhaftpflichtversicherung auf Folgendes achten. Wie bei der Tierhaftpflichtversicherung für Hunde sollte ebenso bei der Tierhaftpflichtversicherung für Pferde der weltweite Auslandsaufenthalt eingeschlossen sein. Auch das private Tierhüter-Risiko sollte bei der Tierhaftpflichtversicherung dabei sein. Denken Sie auch an die Flurschäden. Wie schnell ist es passiert: Bissschäden an Bäumen oder gar ein niedergetrampeltes Feld. Achten Sie bei Abschluss Ihrer Tierhaftpflichtversicherung darauf, dass diese Risiken mitversichert sind. Wenn Sie Reitbeteiligungen anbieten, sollten auch diese mitversichert sein. Ebenfalls Deckschäden und das Fohlen, wenn es in der Obhut der Mutter für die ersten 12 Monate bleibt. Genaues Vergleichen lohnt sich!

Damit Sie bei Ihrer Tierhaftpflichtversicherung nicht mehr zahlen, als Sie müssen, sollten Sie vor Abschluss der Versicherung einen Vergleich durchführen. Dazu bieten wir Ihnen auf der Seite einen kostenlosen Vergleichsrechner an, mit dem Sie verschiedene Tierhaftpflichtversicherungen vergleichen können. Wie viel Sie letztendlich für Ihre Tierhaftpflichtversicherung bezahlen müssen, hängt auch von der Art Ihres Tieres ab. Ein als Kampfhund eingestufter Hund wird Sie mehr kosten als ein kleiner West Highland White Terrier.

Neben der Tierhaftpflichtversicherung für Hunde und Pferde bieten einige Versicherungen auch Krankenversicherung und Operationsversicherung für Hunde und Pferde an. Dabei handelt es sich um Hundekrankenversicherung, Pferdekrankenversicherung, Hunde-OP-Versicherung und Pferde-OP-Versicherung. Vielleicht sind diese Versicherungen für Sie ebenfalls interessant, so dass sich auch hier ein Vergleich lohnt. Denn gerade die Kosten für eine OP bei Hund oder Pferd, können sehr schnell mit hohen Kosten zu Buche schlagen. Eine Abschluss einer derartigen Versicherung kann also ergänzend zur Tierhaftpflichtversicherung sinnvoll sein.

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Unfallversicherung

Unfallversicherung

Private Unfallversicherung – online vergleichen und günstig abschließen

Die private Unfallversicherung verfügt über ein breit gefächertes Spektrum an unterschiedlichen Formen von Leistungen, für die Sie sich je nach Anforderung entscheiden können. Der Fokus der Unfallversicherung liegt auf der Invaliditätsleistung. Der Versicherte erhält eine Kapitalsumme, falls nach einem erlittenen Unfall eine Einschränkung der Gesundheit zurück bleibt. Damit kann er Benachteiligungen, die ihm in Folge seiner gesundheitlichen Einschränkungen entstanden sind, ausgleichen. Die Leistungshöhe hängt vom Invaliditätsgrad ab. Es kann auch eine Rente festgelegt werden.

Der Grad der Invalidität wird mit Hilfe der sogenannten Gliedertaxe ermittelt und wird in festen Prozentsätzen angegeben. So wird z.B. der Verlust oder die vollständige Funktionsunfähigkeit einer Hand mit einem Invaliditätsgrad von 55 % eingestuft. Es wurde jedoch festgestellt, dass bei höheren Invaliditätsgraden der Kapitalbedarf oft überproportional steigt, deshalb bieten viele Versicherungen Mehrleistungsmodelle oder auch Progressionsmodelle genannt, an. Bei diesen Modellen wird mehr gezahlt, als es dem mit der Gliedertaxe ermittelten Invaliditätsgrad entspricht, z.B. bei einem Invaliditätsgrad von 80 % würden dann 200-300 % zur Auszahlung kommen. Die Höhe der Zahlung hängt von der Vereinbarung im Vertrag ab.

Für Selbstständige bedeutet ein Unfall fast immer einen Verdienstausfall, deshalb vereinbaren viele Selbstständige ein Tagegeld. Bis zu einem Jahr wird das Tagegeld bei verminderter Arbeitsfähigkeit, solange gezahlt wie der Versicherte bei einem Arzt in Behandlung ist. Auch ein Krankenhausaufenthalt währe eine starke finanzielle Belastung, speziell dann, wenn die Krankenkasse die Kosten nicht komplett übernimmt. Es kommt auch oft vor, dass für die Zeit des Krankenhausaufenthalts eine Kinderbetreuung oder eine Haushaltshilfe angestellt werden muss. Für diesen Fall ist das Krankenhaustagegeld gedacht. Krankenhaustagegeld wird bis zu maximal zwei Jahren gezahlt.

Eine private Kinderunfallversicherung deckt jeden Lebensbereich des Kindes ab, ob in der Schule, in der Freizeit, beim Sport oder zu Hause. Dagegen gilt die gesetzliche Unfallversicherung nur für den Schulweg oder in der Schule. Bei der privaten Kinderunfallversicherung gibt es die Möglichkeit als Zusatz eine Invaliditätsversicherung abzuschließen. Dadurch ist das Kind zusätzlich gegen durch Krankheit hervorgerufene Invalidität abgesichert. Stirbt das beitragszahlende Elternteil, somit der Versicherungsnehmer, wird die Laufzeit des Vertrages meist ohne Zahlung von Beiträgen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes fortgeführt.

Eine besondere Art der privaten Unfallversicherung ist die Unfallversicherung mit Beitragsrückzahlung. Diese bietet den gleichen Schutz wie die private Unfallversicherung, jedoch werden die Beiträge am Ende der Vertragslaufzeit oder im Todesfall des Versicherten zurückgezahlt. Hinzu kommt noch eine Beteiligung am Gewinn aus den erwirtschafteten Erträgen. Die Leistungen der Kapitalversicherung kommen auch dann zur Auszahlung, wenn die Versicherungsgesellschaft schon für Unfälle gezahlt hat. Die Beiträge für diese Art von Versicherung sind wesentlich höher als bei der normalen Unfallversicherung. Allerdings steht hier eine Kapitalleistung zusätzlich zum Versicherungsschutz zur Verfügung.

Die Auswahl der richtigen privaten Unfallversicherung ist bei der Vielfalt am Markt ein sehr schwieriges Unterfangen. Bei der Auswahl einer passenden Versicherung kann ein Versicherungsvergleichsrechner sehr hilfreich sein. Vergleichen auch Sie!

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